marketing-verkauf

Marktplatz oder eigene Buchungsseite: Was sich für Kurse lohnt

Kimberly Metz Kimberly Metz ·
Marktplatz oder eigene Buchungsseite: Was sich für Kurse lohnt

Marktplatz oder eigene Buchungsseite: Was ist besser für Kursanbieter?

Ein Marktplatz zeigt deinen Kurs Menschen, die dich noch nicht kennen, und nimmt dafür eine Provision, stellt dich neben die Konkurrenz und behält den Kundenkontakt. Eine eigene Buchungsseite bringt keine fremde Reichweite mit, dafür gehören Buchung, Teilnehmerdaten und Wiederbuchung dir allein. Wer seine Teilnehmer schon über Empfehlungen, Instagram oder den Ort kennt, fährt mit der eigenen Seite besser. Wer bei null anfängt, kann den Marktplatz als ersten Schritt nutzen.

Zwei verschiedene Wetten

Früher oder später stellt sich für jeden Kursanbieter dieselbe Frage: Marktplatz oder eigene Seite? Kursplattformen mit Marktplatz-Funktion listen den Kurs neben hunderten anderen. Die eigene Buchungsseite kommt allein mit der eigenen Marke aus. Beides ist eine Wette, nur auf unterschiedliche Dinge.

Der Marktplatz wettet auf Reichweite, die er mitbringt. Die eigene Seite wettet darauf, dass die Teilnehmer schon da sind, über Instagram, Mundpropaganda oder die eigene Website, und nur noch einen Ort zum Buchen brauchen.

Marktplatz Eigene Buchungsseite
ReichweiteBringt der Marktplatz mitBringst du mit: Empfehlungen, Instagram, Google
Kosten pro BuchungProvision, ggf. zzgl. ZahlungsgebührenKeine Provision, nur der feste Monatspreis, bei Onlinezahlung zzgl. Zahlungsgebühren
KonkurrenzSteht direkt danebenTaucht nicht auf
KundenkontaktLäuft über die fremde OberflächeLäuft über dich
WiederbuchungBeim Marktplatz, der auch andere Kurse vorschlägtBei dir, per App, Link oder Erinnerung

Was der Marktplatz mitbringt und was er kostet

Ein Marktplatz zeigt den Kurs Menschen, die vorher noch nie von ihm gehört haben. Das ist der eigentliche Verkaufsgrund. Der Preis dafür: eine Provision pro Buchung, und der Kurs steht in einer Reihe mit der Konkurrenz.

Wer auf dem Marktplatz bucht, bucht zuerst beim Marktplatz und erst danach beim Kursanbieter. Kundenbeziehung und Wiederbuchung laufen über eine fremde Oberfläche, nicht über den eigenen Kanal. Beim nächsten Mal schlägt die Plattform vielleicht den Kurs zwei Straßen weiter vor, der gerade ein Angebot hat.

Fincan, ein Kursanbieter, der vorher bei einem großen Anbieter mit Marktplatz war, hat es in seiner Bewertung so beschrieben:

"Wir haben Eversports genutzt, was viel zu groß und teuer für uns war. Wir suchten ein einfaches und bezahlbares Buchungssystem und haben es gefunden."

Fincan, Kursanbieter

Fincan

Kursanbieter

Warum die eigene Seite oft die bessere Wette ist

Die Reichweite eines Marktplatzes klingt nach viel. Für Kurse, die vor Ort stattfinden, zählt aber nur der Teil davon, der in Fahrradnähe wohnt und genau dienstags um 18 Uhr Zeit hat. Der Rest ist Reichweite, für die du trotzdem Provision zahlst, wenn sie zufällig bucht.

Was bei Kursen wirklich Teilnehmer bringt, ist älter als jede Plattform: Empfehlungen. Nielsen befragt dafür regelmäßig Verbraucher weltweit, und im Trust in Advertising Report 2021 sagten 88 Prozent, dass sie Empfehlungen von Menschen aus ihrem Umfeld vertrauen, mehr als jeder anderen Werbeform. Genau so kommen Teilnehmer in Yogastudios, Hundeschulen und Tanzkurse: Eine Freundin nimmt eine mit. Und die Freundin braucht dann keinen Marktplatz, sie braucht deinen Link.

Felix May von Team Faylow Mantrailing hat den Aufwand dahinter gemessen:

"Die Automatisierung der Buchungen und die einfache Planung sorgen dafür, dass ich mehr Zeit für das Training selbst habe."

Felix May, Team Faylow Mantrailing

Felix May

Team Faylow Mantrailing

So geht es ohne Marktplatz bei kursifant

Bei kursifant läuft die Buchung über eine eigene Seite, die aussieht wie dein Kurs, nicht wie ein Eintrag zwischen zehn anderen Anbietern. Teilnehmer buchen und stornieren selbst, die Warteliste rückt automatisch nach, Guthabenkarten werden automatisch abgebucht. Du zahlst keine Provision pro Buchung, und neben deinem Kurs taucht keine Konkurrenz auf. Nur wenn du Onlinezahlung nutzt, kommen die Gebühren des Zahlungsanbieters dazu, wie bei jedem Marktplatz auch. Welche das sind, steht im Beitrag zu den Zahlungsarten und ihren Gebühren.

Den Link zu deiner Buchungsseite bringst du dorthin, wo deine Teilnehmer sowieso schon hinschauen:

  1. Auf deine Website. Als Button, als Link oder eingebettet als Kalender. Wie das geht, steht in der Hilfe unter Buchungskalender in Website einbinden und im Beitrag Buchungskalender für deine Website.
  2. In die Instagram-Bio. Mit mehrvonmir.de zeigst du deine buchbaren Termine live aus kursifant, in deinem Branding. Mehr dazu im Beitrag Link in Bio für Kursanbieter.
  3. Ins Google-Profil. Wer „Yoga in deiner Stadt“ googelt, findet dich und klickt direkt auf „Buchen“. Wie du das einrichtest, steht im Beitrag zum Google Business Profil.
  4. In den WhatsApp-Status und die Signatur. Ein Link, der immer derselbe bleibt.

Iris Kennedy von Raum für Yoga beschreibt, was für ihre Teilnehmer dabei rauskommt:

"Ich kann meinen Teilnehmern eine freie Kurswahl anbieten. Meine Kursteilnehmer können sich jetzt flexibel für Kurse entscheiden."

Iris Kennedy, Raum für Yoga

Iris Kennedy

Raum für Yoga

Wann sich welches Modell lohnt

Für Kursanbieter ohne eigene Zielgruppe, die zuerst Sichtbarkeit brauchen, kann ein Marktplatz der richtige erste Schritt sein. Etwa, wenn du in einer neuen Stadt startest und noch niemanden kennst. Rechne dann die Provision ehrlich gegen: Was kostet dich ein Teilnehmer über den Marktplatz, und bleibt er danach bei dir oder beim Marktplatz?

Wer seine Teilnehmer schon kennt, über Empfehlungen, Instagram oder den Ort selbst, kommt mit der eigenen Buchungsseite weiter. Die Reichweite ist dann schon da, es fehlt nur der Ort, an dem sie in Buchungen umgewandelt wird. Wie du Empfehlungen gezielt anstößt, steht im Beitrag Mehr Kunden durch Weiterempfehlungen.

Auch Kursanbieter, die schon ein großes System mit Marktplatz nutzen, wechseln meist nicht wegen des Marktplatzes, sondern wegen Preis oder Komplexität. Das ist dann eine andere Baustelle als die Marktplatz-Frage, und dafür gibt es die Seite Buchungssoftware wechseln.

Patricia Stark-Fischer von der Hundeschule Ein Starkes Team hat sich für die eigene Seite entschieden:

"Mit kursifant habe ich endlich die perfekte Lösung für die Organisation meiner Hundeschule gefunden. Außerdem spart mir die App wöchentlich Stunden an Arbeit."

Patricia Stark-Fischer, Hundeschule Ein Starkes Team

Patricia Stark-Fischer

Hundeschule Ein Starkes Team

Zum Schluss

Am Ende geht es bei der Marktplatz-Frage darum, wer den Kontakt zu deinen Teilnehmern hält: der Marktplatz oder du selbst. Die Konditionen für die eigene Lösung stehen offen auf der Preisseite: 14 Tage kostenlos testen, danach kein automatisches Abo, 25 Euro im Monat bei Jahreszahlung oder 30 Euro im Monat, alle Funktionen inklusive, ohne Mindestlaufzeit und ohne Provision pro Buchung. Nutzt du Onlinezahlung, kommen die Gebühren des Zahlungsanbieters dazu.

Häufige Fragen

Kann ich Marktplatz und eigene Buchungsseite parallel nutzen?

Technisch ja, in der Praxis führt es zu doppelter Pflege und Teilnehmern, die auf zwei Wegen buchen. Wenn du beides testen willst, dann mit klarer Trennung, etwa Schnupperkurse über den Marktplatz und Stammkurse über deine Seite.

Hat kursifant einen Marktplatz?

Nein, bewusst nicht. kursifant ist die Buchungsseite hinter deiner Marke. Sichtbarkeit holst du dir über deine Website, Instagram, Google und Empfehlungen, und die Buchungen laufen dann provisionsfrei bei dir.

Brauche ich eine eigene Website für die eigene Buchungsseite?

Nein. Dein Kurse-Link funktioniert auch ohne Website, etwa in der Instagram-Bio oder im WhatsApp-Status. Eine Website macht es leichter, gefunden zu werden, ist aber keine Voraussetzung.

Was, wenn ich gerade erst anfange und noch niemanden kenne?

Dann kann ein Marktplatz ein erster Schritt sein. Rechne aber von Anfang an mit, was ein Teilnehmer über die Provision kostet, und sammle jede Teilnehmerin, die bleibt, auf deiner eigenen Seite, damit die zweite Buchung bei dir landet.

Sehen meine Teilnehmer auf der eigenen Seite auch andere Anbieter?

Nein. Auf deiner Buchungsseite stehen nur deine Kurse und dein Name. Keine Vorschläge, keine Vergleiche, keine Werbung. Eigenes Logo und eigene Farben auf der Buchungsseite sind in Planung.


Du willst, dass die zweite Buchung bei dir landet? Teste kursifant 14 Tage kostenlos und bring deinen Kurse-Link dorthin, wo deine Teilnehmer schon sind. Wie das mit der Website geht, zeigt die Funktionsseite, die Tarife stehen in der Preisübersicht.

Kimberly Metz

Kimberly Metz

Kimberly Metz hat kursifant gegründet, weil sie selbst erlebt hat, wie viel Zeit Kursanbieter mit Verwaltung verlieren. Seit über 10 Jahren hilft sie kleinen Unternehmen, Trainern und Vereinen, ihren Alltag mit smarten Tools einfacher zu machen. Wenn sie nicht gerade an neuen Funktionen arbeitet, ist sie persönlich im Support erreichbar.

Man liest auch

Alle Artikel